Man könnte Moers vorwerfen, dass er sich hemmungslos aus Sagen, Legenden, Märchen und Mythen bedient und seine Figuren aus den Köpfen von Kobolden, Rümpfen von Trollen und Füßen von Elfen neu zusammenschraubt.
Aber was macht das schon? Durch die fantastisch ausgedachte Handlung, die wirklich keine Hänger hat, hätte er auch Strichmännchen laufen lassen könne, das Buch wäre trotzdem unfassbar fesselnd geblieben.
Schade, über die wirklich mitreißenden Bücher weiß man am wenigsten zu sagen:
Den tiefen Sinn sucht man bei Käpt’n Blaubär (Buch wie Person) zumeist vergebens, aber ich habe schon lange nichts Geschriebenes mehr in so kurzer Zeit mit so viel Spaß durchgelesen. Obwohl es ziemlich dick ist, ist keine Seite verschwendet.
Posted by hanno
on July 05, 2007
1 Comment to Walter Moers: Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär
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September 2, 2007
[...] Geschichte selbst ist auch gewohnt hohem Niveau, auch wenn der Protagonist am Ende durch mehrere Dei ex machinae gerettet werden muss. Solcherlei [...]